Dr. Auernheimer kritisiert Ungleichbehandlung

Der Vorsitzende des Beirats der BAG-Integrationsfirmen kritisiert in seiner Stellungnahme zum Behindertenbericht der Bundesregierung die Schlechterstellung von Menschen mit Behinderung, die sich für mehr Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung entscheiden: “Bei ambulanten Hilfen wirken sich die Bestimmungen des SGB XII zur Einkommensgrenze (§ 85), zum Einsatz des Einkommens über der Einkommensgrenze (§ 87) und hinsichtlich des einzusetzenden Vermögens (§ 90) im Alltag so aus, dass diejenigen, die selbstbestimmt leben, regelmäßig schlechter gestellt sind als Menschen in Einrichtungen, in Werkstätten für behinderte Menschen oder in Förderkindergärten. Es gibt Menschen mit Behinderungen, die sozusagen in Zweiter Klasse mitfahren müssen.”

Weitere Ausführungen zu diesem Thema und Vorschläge zur Reform der Verwaltungsverfahren sowie Positionen zum Persönlichen Budget, zur Reform der Eingliederungshilfe und zur Ausschreibung von IFD Leistungen finden Sie in der Stellungnahmen: 10-0503 Auernheimer Stellungnahme Behindertenbericht