Inklusionsunternehmen in Zahlen

2015 gab es 847 Inklusionsunternehmen, -betriebe und -abteilungen in Deutschland.

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Quelle: Datenbasis BIH

In Inklusionsunternehmen wurden 2015 insgesamt 25.937 Menschen und damit rund 8 Prozent mehr als im Vorjahr beschäftigt. 11.443 von ihnen waren Personen mit Schwerbehinderung, was einem Anteil von rund 44 Prozent an den Gesamtbelegschaften entspricht. Von diesen waren wiederum 10.409 besonders betroffene schwerbehinderte Menschen, was einem Anteil von rund 40 Prozent an den Gesamtbelegschaften entspricht.

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Quelle: Datenbasis BIH

Aufgrund ihrer inklusionsgerechten Strukturen sind Inklusionsunternehmen besonders qualifiziert für die Beschäftigung bestimmter Personengruppen, beispielsweise Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. 2015 hatten 30% der schwerbehinderten Beschäftigten in Inklusionsunternehmen eine seelische Behinderung und 22% eine geistige Behinderung.

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Quelle: Datenbasis BIH

Inklusionsunternehmen sind unterschiedlich über das Bundesgebiet verteilt. Ihre Entstehung und Expansion sind maßgeblich von politischen Entscheidungen beeinflusst, die auf Landesebene getroffen werden. So haben die Länder individuelle Möglichkeiten, ergänzende Landesmittel zur Verfügung zu stellen und unterstützende Strukturen zu schaffen.

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Quellen: eigene Berechnungen nach Datenbasis BIH und Destatis

Inklusionsunternehmen sind heute in praktisch allen Branchen tätig. Die branchenspezifische Aktivität ist dabei nicht zuletzt von der Entwicklung der Märkte und den Rahmenbedingungen abhängig. Der Trend zur Ganztagsschule beispielsweise stimuliert die Cateringbranche. Gleichzeitig haben sich in bestimmten Branchen Netzwerke etabliert, die Wissenstransfer erleichtern und für Stabilität in Gründungsphasen sorgen. Zu erwähnen sind hier v.a. die CAP-Märkte im Handel und der Embrace-Verbund in der Hotellerie.

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Quelle: Branchenstatistiken der FAF gGmbH (2016)