Preisträger Rudolf-Freudenberg-Preis 2013

Die ecoverde Servicegesellschaft mbH, aus Essen und die gemeinnützige Reichenbacher Integrations-und Servicegesellschaft, mit Sitz in Reichenbach sind die Preisträger des dieserjährigen Rudolf-Freudenberg-Preises. Der rheinland-pfälzische Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer überreichte beim Jahreskongress der bag-if in Lahnstein den Preis für Inklusion am Arbeitsmarkt.

v.l.: Dirk Binnewies, Klaus Schönfelder, Anne Spitzer, Dr. Fritz Baur, Dr. Dorothee Freudenberg, Minister Alexander Schweitzer.

v.l.: Dirk Binnewies, Klaus Schönfelder, Anne Spitzer, Dr. Fritz Baur, Dr. Dorothee Freudenberg, Minister Alexander Schweitzer.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen kooperiert bereits seit vielen Jahren mit der Freudenberg Stiftung, deren Engagement der konzeptionellen und qualitativen Weiterentwicklung der Integrationsfirmen gilt. Entsprechend dem Motto der Stiftung, „Lücken staatlichen Handelns“ aufzuspüren und hierbei Ideen zu entwickeln, liegt ihr Augenmerk besonders auf dem „Zuverdienst“. Vor rund einem Monat hat die Freudenberg Stiftung zu einem Fachtag „Zuverdienst“ eingeladen, bei dem es um die Entwicklung und die Verbreitung von niedrigschwelligen Arbeitsangeboten geht.

Der Rudolf Freudenberg Preis wird seit 2005 vergeben. Er erinnert an den Psychiater Rudolf Freudenberg, der in der Nazizeit nach England emigrieren musste und sich dort für die Öffnung der psychiatrischen Kliniken, die ambulante Behandlung chronisch Kranker und die Arbeitstherapie einsetzte.