Verbände beziehen Stellung zum Vorschlag der Bund-Länder-Gruppe

Die Interessenvertretungs-Verbände der Behindertenhilfe gehen in einer ausführlichen Stellungnahme auf die Arbeitsergebnisse der ASMK Bund-Länder-Gruppe ein. Unter anderem werden folgende Positionen bezogen: “Das Leistungsspektrum der Eingliederungshilfe muss zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben erweitert werden, um auch in diesem Lebensbereich den Gedanken der Inklusion voll umzusetzen. Die Einführung der neuen Leistungen „Förderung der Beschäftigung in Angebotsformen außerhalb der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen bei anderen Leistungserbringern“ und „Förderung der Beschäftigung auf der Basis eines Arbeitsvertrages mitLohnkostenzuschuss / Minderleistungsausgleich“ wird daher begrüßt und unterstützt. Allerdings bedarf es hier einer zügigen Klärung der Positionen der Leistungsträger untereinander, damit im weiteren Verlauf der Beratungen wichtige Detailfragen aufgearbeitet werden können. Weiterhin muss im Vorfeld solcher grundlegenden Änderungen geklärt werden, welche Qualitätsanforderungen und Voraussetzungen von Arbeitsgebern oder anderen Leistungsanbietern gefordert werden. Für den Wettbewerb zwischen Werkstätten für behinderte Menschen und anderen Leistungsanbietern müssen faire und vergleichbare Bedingungen geschaffen werden. Es kann zudem keine Frage sein, dass auch die Eingliederungshilfe künftig dem Aufbau eines inklusiven Arbeitsmarktes stärker Rechnung zu tragen hat.”

Die Stellungnahme: 10-0917 Stellungnahme Verbände