Inklusionsunternehmen als beispielhafte Modelle „Guter Arbeit“ in Berlin präsentiert

Am 03.09. veranstaltete die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales die Konferenz „Inklusion: Wege in Gute Arbeit – eine europäische Konferenz“, an der rund 280 Gäste u.a. aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teilnahmen. Auch die bag if wirkte an der Veranstaltung für einen inklusiven Arbeitsmarkt mit und präsentierte die Arbeit und das Potential von Inklusionsunternehmen.

Im Mittelpunkt der Tagung im Berliner Humboldt Carré stand die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Wichtige Themenschwerpunkte bildeten die Umsetzung des Budgets für Arbeit, der Übergang von der Schule in den Beruf und die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Zugang zu beruflicher Bildung und Arbeit.

Neben Redebeiträgen, Workshops und Fachdiskussionen, u.a. mit Beteiligung von Dr. Rolf Schmachtenberg (Staatssekretär im BMAS), wurden innovative Best Practice Beispiele aus dem In- und Ausland vorgestellt. Die bag if präsentierte ihre neue Kampagne „Inklusionsunternehmen. MehrWert inklusive“ und informierte über das Modell der Inklusionsunternehmen.

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bag if Geschäftsführerin Claudia Rustige (links) und bag if Projektkoordinatorin Magdalena Weinsziehr präsentieren die neue Kampagne “Inklusionsunternehmen. MehrWert inklusive

Im Workshop zur Verwirklichung einer inklusiven Arbeitswelt ging die bag if Geschäftsführerin Claudia Rustige näher auf die Erfordernisse eines Arbeitsmarktes gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Neben stabilen Rahmenbedingungen und dem politischen Willen, Inklusionsunternehmen und andere inklusive Arbeitgeber zu stärken, brauche es vor allem engagierte Menschen: „Inklusion braucht Unternehmerinnen und Unternehmer.“