Priska Integration gGmbH gewinnt Rudolf-Freudenberg-Preis 2018

Im Rahmen der bag if Jahrestagung wurde unserem Mitgliedsunternehmen Priska Integration gGmbH am 18. Juni 2018 der mit 5.000 Euro dotierte Rudolf-Freudenberg-Preis verliehen. Vor allem mit seiner besonderen Marketing- und Werbestrategie getreu dem Motto „Schmecken, Lernen, Wohlfühlen“ überzeugte das inklusive Unternehmen für Gemeinschaftsverpflegung die Jury.

Die Priska Integration gGmbH aus dem unterfränkischen Schöllkrippen ist in ihrer Region ein führendes Unternehmen für Schul-, Kindergarten- und Betriebsverpflegung und darüber hinaus in den Bereichen Catering und Partyservice aktiv. 5.000 Essen täglich gibt das Inklusionsunternehmen an 24 Zweig- bzw. Einsatzstellen aus. Mit zeitgemäßer Gemeinschaftsverpflegung und ausgefallenem Catering setzt das Unternehmen auf sinnvolle Ernährungstrends, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Begleitet wird dies durch eine originelle Marketing- und Werbestrategie, mit der die Priska Integration gGmbH kreative und pädagogische Akzente setzt und den inklusiven Charakter ihrer Angebote abrundet.

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v.l. Laudator Ulrich Adlhoch (Beiratsvorsitzender bag if), Sarah Fuchs (Freudenberg Stiftung), Gudrun Köhler-Martin (Priska Integration gGmbH), Marliese Giertz (Priska Integration gGmbH), Dr. Fritz Baur (1. Vorsitzender bag if)

In seiner Laudatio hob der Beiratsvorsitzende der bag if Ulrich Adlhoch den besonderen Charakter des Angebots hervor: „Die Jury hat vor allem die besondere Marketing- und Werbestrategie der Priska Integration gGmbH gewürdigt, die sowohl Qualität und Regionalität als auch die Inklusion von Beschäftigung mit Behinderung einbezieht. Mit besonderen Themenwochen in der Kindergarten- und Schulverpflegung werden neben Genuss und gesundem Essen auch wichtige Lerninhalte zum Thema Lebensmittel-Wertschätzung und Ernährung geboten. Dies alles sind entscheidende Zutaten für das Erfolgsrezept der Priska Integration gGmbH: ‚Schmecken, Lernen, Wohlfühlen’.“

Gudrun Köhler-Martin, die den Preis für die Priska Integration gGmbH in der Festung Mark in Magdeburg entgegennahm, bedankte sich für die lobenden Worte und versprach im Namen der ganzen Belegschaft, auch zukünftig „vor Leidenschaft zu kochen“.

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v.l. Sarah Fuchs (Freudenberg Stiftung), Dr. Fritz Baur (1. Vorsitzender bag if), Nicole Cvilak (Afb gGmbH), Monika Braun (AfB gGmbH), Laudator Bernhard Pflaum (KVJS Baden-Württemberg)

Neben der Hauptpreisträgerin aus Bayern erhielt das Inklusionsunternehmen AfB gGmbH aus Ettlingen einen Sonderpreis für sein innovatives und nachhaltiges Erfolgskonzept. Die AfB gGmbH ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen und verbindet hochwertige IT-Dienstleistungen mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Die Jury ließ sich von dem länderübergreifenden Erfolg des Unternehmens, der klar formulierten Expansionsstrategie und dem vorbildlichen Ausbildungskonzept, insbesondere für Übergänger aus Werkstätten für behinderte Menschen, überzeugen.

In Partnerschaft mit der bag if zeichnet die Freudenberg Stiftung jedes Jahr innovative Geschäftsideen und Kooperationsformen im Bereich der Inklusionsunternehmen mit dem Rudolf-Freudenberg-Preis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis erinnert an den Sozialpsychiater Dr. Rudolf Freudenberg, der in der NS-Zeit nach England emigrieren musste und als Wegbereiter für die arbeitsorientierte Reform der Psychiatrie gilt.