Inklusionsunternehmen in Zahlen

2017 gab es 895 Inklusionsunternehmen, -betriebe und -abteilungen in Deutschland.

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Quelle: Datenbasis BIH

In Inklusionsunternehmen wurden 2017 insgesamt 27.727 Menschen beschäftigt. Die Zahl der Beschäftigten mit schwerer Behinderung lag bei 12.965, was einem Anstieg zum Vorjahr von 8,4% entspricht. Von diesen waren wiederum 11.481 besonders betroffene schwerbehinderte Menschen.

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Quelle: Datenbasis BIH

Aufgrund ihrer inklusionsgerechten Strukturen sind Inklusionsunternehmen besonders qualifiziert für die Beschäftigung bestimmter Personengruppen, beispielsweise Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. 2017 hatten 28% der schwerbehinderten Beschäftigten in Inklusionsunternehmen eine seelische Behinderung und 24% eine geistige Behinderung.

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Quelle: Datenbasis BIH

Inklusionsunternehmen sind unterschiedlich über das Bundesgebiet verteilt. Ihre Entstehung und Expansion sind maßgeblich von politischen Entscheidungen beeinflusst, die auf Landesebene getroffen werden. So haben die Länder individuelle Möglichkeiten, ergänzende Landesmittel zur Verfügung zu stellen und unterstützende Strukturen zu schaffen.

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Quelle: Datenbasis BIH und Destatis

Inklusionsunternehmen sind heute in praktisch allen Branchen tätig. Die branchenspezifische Aktivität ist dabei nicht zuletzt von der Entwicklung der Märkte und den Rahmenbedingungen abhängig. Der Trend zur Ganztagsschule beispielsweise stimuliert die Cateringbranche. Gleichzeitig haben sich in bestimmten Branchen Netzwerke etabliert, die Wissenstransfer erleichtern und für Stabilität in Gründungsphasen sorgen. Zu erwähnen sind hier v.a. die CAP-Märkte im Handel und der Embrace-Verbund in der Hotellerie.

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Quelle: Branchenstatistiken der FAF gGmbH