Inklusionsunternehmen in Zahlen

2016 gab es 879 Inklusionsunternehmen, -betriebe und -abteilungen in Deutschland und damit 32 (3,8%) mehr als im Vorjahr.

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Quelle: Datenbasis BIH

In Inklusionsunternehmen wurden 2016 insgesamt 25.935* Menschen beschäftigt. Die Zahl der Beschäftigten mit schwerer Behinderung lag bei 11.959, was einem Anstieg zum Vorjahr von 4,5% entspricht. Von diesen waren wiederum 10.647 besonders betroffene schwerbehinderte Menschen.
*ohne Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein

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Quelle: Datenbasis BIH

Aufgrund ihrer inklusionsgerechten Strukturen sind Inklusionsunternehmen besonders qualifiziert für die Beschäftigung bestimmter Personengruppen, beispielsweise Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. 2016 hatten 29% der schwerbehinderten Beschäftigten in Inklusionsunternehmen eine seelische Behinderung und 22% eine geistige Behinderung.

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Quelle: Datenbasis BIH

Inklusionsunternehmen sind unterschiedlich über das Bundesgebiet verteilt. Ihre Entstehung und Expansion sind maßgeblich von politischen Entscheidungen beeinflusst, die auf Landesebene getroffen werden. So haben die Länder individuelle Möglichkeiten, ergänzende Landesmittel zur Verfügung zu stellen und unterstützende Strukturen zu schaffen.

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Quellen: eigene Berechnungen nach Datenbasis BIH und Destatis

Inklusionsunternehmen sind heute in praktisch allen Branchen tätig. Die branchenspezifische Aktivität ist dabei nicht zuletzt von der Entwicklung der Märkte und den Rahmenbedingungen abhängig. Der Trend zur Ganztagsschule beispielsweise stimuliert die Cateringbranche. Gleichzeitig haben sich in bestimmten Branchen Netzwerke etabliert, die Wissenstransfer erleichtern und für Stabilität in Gründungsphasen sorgen. Zu erwähnen sind hier v.a. die CAP-Märkte im Handel und der Embrace-Verbund in der Hotellerie.

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Quelle: Branchenstatistiken der FAF gGmbH (2016)