Schummer bekräftigt: Zahl der Integrationsunternehmen soll verdoppelt werden

Anlässlich einer Pressekonferenz Ende Juli äußerte sich der behindertenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Uwe Schummer zum geplanten Unterstützungspaket für Integrationsunternehmen und bekräftigte das Vorhaben, die Anzahl der Integrationsunternehmen in den nächsten Jahren zu verdoppeln.

Demnach schätzt Schummer die Integrationsunternehmen als “Lotsenboote, die innovative Konzepte zur Förderung behinderter Menschen in der Arbeitswelt umsetzen”. Sie zeigten anderen Unternehmen, dass die Beschäftigung von Menschen mit schweren Behinderungen nicht im Widerspruch steht zur Umsetzung marktfähiger Konzepte und allgemeinen Wettbewerbsfähigkeit. Mit der Förderung von Integrationsunternehmen, so Schummer, soll aus dem Parlament heraus ein wichtiger Beitrag zur Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt geleistet werden.

Von zentraler Bedeutung sind dabei die zusätzlichen 150 Millionen Euro aus den Bundesmitteln der Ausgleichsabgabe, die über die nächsten drei Jahre an Integrationsunternehmen ausgeschüttet werden sollen. Auf dieser Grundlage will Schummer “die Zahl der Integrationsfirmen in den nächsten Jahren verdoppeln.”

Besonderes Augenmerk legt Schummer dabei auf junge Menschen mit Behinderungen, die nach Beendigung der Förderschule oft mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind oder in einer Werkstatt untergebracht werden. Auch für die zunehmende Anzahl psychisch erkrankter Menschen, die vom ersten Arbeitsmarkt in die Werkstätten kommen, sei die Beschäftigung in Integrationsunternehmen eine interessante Alternative.

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